05.07.2011
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UNTERHALTSZAHLUNGEN

Informationen zu Unterhaltszahlungen, wenn die Eltern zum Pflegefall werden

Informationen zu Unterhaltszahlungen, wenn die Eltern zum Pflegefall werden
 

Ursprünglich wurde die Pflegeversicherung ins Leben gerufen, um so die anfallenden Kosten für die Pflege älterer Menschen sicherzustellen. Jeder sozialversicherte Deutsche zahlt neben dem allgemeinen Beitragssatz zur Krankenversicherung in Höhe von 15,5 Prozent des Bruttolohnes noch 1,95 Prozent zur Pflegeversicherung. Kinderlose, die älter als 23 Jahre alt sind, müssen noch einen Zuschlag von 0,25 Prozent leisten. Bei einer vollstationären Betreuung liegt der Kostenzuschuss der Pflegekasse in der Pflegestufe I bei 1.023 Euro, in der Pflegestufe II bei 1.279 Euro und in der Pflegestufe III bei 1.510 Euro.

In den meisten Fällen reichen diese Zuschüsse nicht aus, die Pflegekosten vollständig zu tragen. In diesen Fällen haftet der Pflegebedürftige mit seiner Rente bzw. mit seinem Privatvermögen. Reicht auch dieses gegebenenfalls nicht aus, so werden die Verwandten ersten Grades in die Pflicht genommen. In erster Linie ist hierbei an die Kinder zu denken. Zunächst gehen in der Regel die Sozialämter in Vorleistung und holen sich das Geld dann später von den Kindern wieder. Bis zu 1.400 Euro netto darf das Kind eines Pflegebedürftigen für die eigenen Lebenshaltungskosten behalten. Alles, was darüber hinaus verdient wird, kann zur Deckung der Pflegekosten herangezogen werden. Grundsätzlich gilt: Nur leibliche Kinder haften für ihre Eltern. Außerordentliche finanzielle Belastungen - wie zum Beispiel die Existenz eigener Kinder - können hierbei jedoch in Anrechnung gebracht werden, sodass der zu zahlende Betrag gegebenenfalls reduziert wird.

Mehr als 1,4 Millionen Deutsche haben sich für private Pflegezusatzversicherungen entschieden. Diese greifen dann, wenn der Versicherte pflegebedürftig wird. Es gibt neben Pflegezusatzversicherungen, die für die faktisch abzudeckenden Kosten aufkommen, noch Pflegetagesgeldversicherungen (Zahlung eines festen Geldbetrags pro Tag) sowie Pflegerentenversicherungen (Zahlung einer festen monatlichen Rente). Welches Modell das passende ist, sollte am besten in Ruhe von allen Familienangehörigen zusammen erörtert und entschieden werden. Schließlich sind alle am Ende davon betroffen.

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  25.07.2011
Konten | Kunden | Banken KONTOÜBERTRAG

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Nahezu 100 % aller Menschen über 18 Jahren haben ein eigenes Girokonto bei einem Geldinstitut. Spätestens, wenn Geld verdient wird, ist dieses unentbehrlich, um bargeldlose Transaktionen durchführen zu können. Somit können Rechnungen beglichen werden, sei es für private oder aber geschäftliche Zwecke. Hierfür nutzen mittlerweile immerhin mehr als 60 % der Bankkunden einen Computer. mehr…

  26.08.2011
Zinsen | Banken | Schulden HYPOTHEKENZINSEN ENTWICKLUNG

Hypothekenzinsen: Entwicklung und Trend stark abfallend

Eine Hypothek wird als Sicherungsmittel bei langjährigen Finanzierungsmaßnahmen eingesetzt. Kann der Schuldner dem Gläubiger das geliehene Kapital nicht zurückzahlen, fällt das hypothekenbelastete Grundstück oder Gebäude an den Schuldner, etwa die Bank. In den letzten Jahren hat die Hypothek immer mehr an Bedeutung verloren, gut 80 % aller Pfandrechte werden durch die Grundschuld mehr…

  26.08.2011
Geld | Konten | Banken KONTONUMMER BANKLEITZAHL

Kontonummer und Bankleitzahl - Zahlendreher können gefährlich werden!

Seit dem 01.11.2009 ist eine Überweisung unwiderruflich. Die Banken mussten zu diesem Stichtag ihre AGB nach EU-Richtlinien ändern. Seitdem wird bei einer Überweisung nicht mehr geprüft, ob die Angaben zu Inhaber und Konto zusammenpassen. Insbesondere beim Online-Banking gibt es keine Ansprüche gegen das Geldinstitut, wie mehrere Gerichte entschieden haben. Sobald die Nummer mehr…

  26.08.2011
Banken | Verfahren | Zahlungen LASTSCHRIFT EINZUGSERMÄCHTIGUNG

Lastschrift oder Einzugsermächtigung: Der kleine Unterschied

Bei Einkäufen im Internet oder mehrfach fälligen Zahlungen, beispielsweise die Zahlung der Miete, der Strom- oder Wasserrechnung, fallen immer wieder die Begriffe Lastschrift und Einzugsermächtigung. Diese Begriffe beschreiben jedoch keineswegs dasselbe. Eine Lastschrift ist ein Zahlungsvorgang, der ohne Bargeld getätigt wird und für keine der Parteien zusätzliche Kosten darstellt. mehr…

  17.08.2011
Banken | Zahlungen DAUERAUFTRAG ZURÜCKBUCHEN

Sie wollen einen Dauerauftrag zurückbuchen? So klappt es

Ein Dauerauftrag erleichtert die Ausführung von immer wiederkehrenden Zahlungen. Anstatt jeden Monat immer wieder eine Einzelüberweisung auszuführen, erteilt der Zahlungsauftraggeber seiner Bank den Auftrag, dieses zu erledigen. Ein Dauerauftrag kann monatlich, 2-monatlich, quartalsweise, halbjährlich oder jährlich ausgeführt werden. Ein Dauerauftrag ist ein Zahlungsauftrag mehr…

  02.08.2011
Kinder | Medizin WAS BEZAHLT DIE KRANKENKASSE

Was bezahlt die Krankenkasse bei künstlicher Befruchtung?

Laut einer großen Tageszeitung bleibt jedes sechste Paar in Deutschland kinderlos. Damit dem Paar der Kinderwunsch jedoch nicht unerfüllt bleibt, können Maßnahmen der künstlichen Befruchtung in Betracht gezogen werden, wozu vor allem die Insemination und die In-vitro-Fertilisation zählen. Für die Deutschen, die gesetzlich krankenversichert sind, gelten die Vereinbarungen mehr…

  10.08.2011
Geld | Swift | Banken BLITZÜBERWEISUNG

Wirklich rasend schnell? Die Blitzüberweisung

Bei der Überweisung wird eine bestimmte Geldsumme von einem Konto auf ein anderes Konto übertragen. Die Abwicklung erfolgt bargeldlos, der tatsächliche Buchungsvorgang wird zwischen den Kreditinstituten des Anweisenden und des Zahlungsempfängers abgewickelt. Am Anfang der Überweisung steht der Auftrag eines Kunden an seine Bank, einen Betrag an ein anderes Konto zu überweisen. mehr…

 
finanzkraft|pid-2223511|aid-467151