Alle in Deutschland ansässigen Versicherungen haben die Kfz Versicherung in ihrem Programm. Der Versicherungsnehmer kann sich entscheiden, ob er das Fahrzeug für 12 oder 6 Monate versichern möchte. Motorräder, Mopeds und auch einige Automodelle werden meist nur über die warmen Monate, also von April-Oktober versichert. Durch den Unterschied der Versicherungszeit entstehen Unterschiede bei den Versicherungsbeiträgen. Aber nicht nur das ist ausschlaggebend. Jede Versicherung arbeitet mit Tarifen und diese werden bei den Gesellschaften in Schadensfreiheitsklassen unterteilt.
Dazu kommt noch die Dauer des Führerscheinbesitzes. Ein Fahranfänger beginnt bei der Versicherung mit 260 %. Diese Prozentzahl kann bis auf 30 % schrumpfen, aber eben erst mit der langen Fahrpraxis. Daneben spielt das Fahrzeugmodell und die Häufigkeit des Modells eine wichtige Rolle. Hat eine Versicherungsgesellschaft beispielsweise viele Fahrzeugmodelle des Fabrikats VW versichert und kommt es durch diese Fahrzeuge oft zu Versicherungsfällen, dann wird der zu zahlende Beitrag höher sein als bei einer anderen Gesellschaft. Die Beitragshöhe richtet sich aber auch nach der Zahlungsart. Bei jährlicher Zahlung wird nur der glatte Betrag fällig. Werden die Beiträge monatlich oder halbjährlich gezahlt, dann erheben die Gesellschaften Gebühren.
Um einen Vergleich der Kfz-Versicherungen machen zu können, könnte man zum Telefon greifen und alle Gesellschaften anrufen. Man könnte auch zu den Niederlassungen laufen. Oder sich einen Versicherungsmakler ins Haus kommen lassen. Der Versicherungsmakler arbeitet mit vielen Gesellschaften zusammen. Er kann anhand seiner Unterlagen seine günstigste Gesellschaft aussuchen und das Angebot unterbreiten. Ob diese Gesellschaft dann wirklich günstig ist, ist fraglich. Einfacher und schneller geht es durch das Internet. Hier können alle Versicherungsgesellschaften kostenlos verglichen werden.