05.08.2011
Artikel
LEITUNGSWASSERVERSICHERUNG

Die Leitungswasserversicherung - nötig oder nicht?

Braucht man eine Leitungswasserversicherung?
Ist eine Leitungswasserversicherung sinnvoll?   © Guillermo lobo - Fotolia.com

Laut Statistischem Bundesamt verfügten im Jahr 1998 rund 45 Prozent der privaten Haushalte über Grund- bzw. Immobilienbesitz. Zehn Jahre später ist der Prozentsatz auf fast 50 Prozent gestiegen. Wer über eine eigene Immobilie verfügt, schließt hierfür in der Regel eine Gebäudeversicherung ab.

Zu dieser gehört meistens ein ganzes Bündel von Einzelversicherungen. Zum Beispiel Feuerversicherungen oder Versicherungen für Leitungswasserschäden. Letztere sind für sämtliche Schäden zuständig, die durch den Austritt von Wasser aus Ab- oder Zuleitungsrohren entstehen. Nicht darin enthalten sind solche Schäden, die zum Beispiel durch fließendes Wasser oder durch Grundwasser verursacht werden.

Da Wasserrohre im Laufe ihrer Einsatzdauer einen gewissen Verschleiß aufweisen, ist es für jeden Hausbesitzer ratsam, mit seiner Gebäudeversicherung auch das Leitungswasser mitzuversichern. Für die Berechnung gelten dabei die gleichen Parameter wie für die Hausratversicherung oder die Feuerversicherung. Bauweise, Quadratmeterzahl, Baujahr und konkrete Nutzung der Immobilie sind nur vier Punkte einer ganze Liste, die bei der Berechnung der Versicherungshöhe und der anfallenden monatlichen Gebühren relevant sind.

Für private Versicherungen gelten im Übrigen andere Regeln als für gewerbliche. Während der Privatbesitzer keinerlei Auflagen für die Beschaffenheit bzw. das Material der Leitungen erhält, müssen Unternehmen diverse Vorschriften exakt erfüllen.

Eine Versicherung gegen Leitungswasserschäden kann jedoch auch unabhängig von einer Gebäudeversicherung abgeschlossen werden. Welche Versicherung dabei am besten geeignet ist, lässt sich bequem über die gängigen Suchmaschinen in Erfahrung bringen.

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