30.06.2011
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OFFENBARUNGSEID FOLGEN

Die Folgen von einem Offenbarungseid sind meist schwerwiegend

Einen Offenbarungseid zu folgen muss nicht das Ende sein.
Einen Offenbarungseid zu folgen muss nicht das Ende sein.   © Martin Winzer - Fotolia.com

Mit einer Versicherung an Eides statt wird beteuert, dass eine bestimmte abgegebene Erklärung der Wahrheit entspricht. Wer im Rahmen einer solchen Versicherung die Unwahrheit sagt, macht sich strafbar. Die „Eidesstattliche Versicherung der Vollständigkeit und Richtigkeit der im Vermögensverzeichnis gemachten Angaben“ ersetzt seit dem 27. Juni des Jahres 1970 den bis dahin auch offiziell sogenannten Offenbarungseid.

Wird jemand zur Offenbarung seiner Vermögensverhältnisse verpflichtet, wie es ca. 800.000 Mal pro Jahr geschieht, wird dies im Schuldnerverzeichnis eingetragen, das vom zuständigen Amtsgericht geführt wird. Dieses Verzeichnis ist öffentlich, Auskunfteien wie die Schufa, die sich im Besitz von 462 Millionen Einzeldaten, die von 66 Millionen natürlichen Personen stammen, befindet, unterrichten sich aus diesem. Die Kreditwürdigkeit der dort eingetragenen Personen wird daher als gefährdet angesehen. Wer also unternehmerisch tätig ist, sollte einen solchen Eintrag zu vermeiden versuchen, hierfür stehen beispielsweise Schuldnerberatungen zur Verfügung. Gläubigern wird über diesen Eintrag ermöglicht, sich einen Überblick über die Vermögensverhältnisse zu beschaffen. So wird es für die Gläubiger einfacher zu prüfen, ob in Betracht gezogene Vollstreckungsmaßnahmen Aussicht auf Erfolg haben. Die Abnahme der Versicherung erfolgt durch den zuständigen Gerichtsvollzieher. Der Gläubiger muss jedoch zunächst den Gerichtsvollzieher mit der Zwangsvollstreckung auf Grundlage eines Titels beauftragen. Wenn die Schulden bezahlt werden, bekommt der ggf. vorhandene Schufa-Eintrag einen Erledigungsvermerk, nach drei Jahren wird er gelöscht.

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  27.04.2011
Geld | Autos | Händler AUTOS LEASEN

Das neue Auto beim Händler leasen. Darauf sollten Sie achten

In Deutschland werden hauptsächlich Kraftfahrzeuge Bestandteil eines Leasingverhältnisses – der Anteil dieser Produktgruppe an allen geschlossenen Verträgen beträgt mehr als 60 Prozent. Auf den weiteren Plätzen geleaster Produkte sind Baumaschinen mit rund 13 Prozent und Büroausstattung – insbesondere Anlagen zur elektronischen Datenverarbeitung – mit etwa 10 Prozent zu finden. mehr…

  16.05.2011
Antrag | Schulden | gläubiger PRIVATINSOLVENZ ANTRAG

Der Antrag auf Privatinsolvenz vereint einige Klippen - wir geben Kletteranleitung!

Die Privatinsolvenz wurde 1999 als solche in Deutschland rechtlich eingeführt. Im Jahre 2009 wurde das Verfahren insgesamt in 130.698 Fällen in Anspruch genommen, dabei hat die Insolvenz nicht nur zeitlich unmittelbare Folgen, sondern wirkt auch noch danach. Andererseits besteht für viele Menschen keine andere Möglichkeit, sich wirtschaftlich von ihrer Schuldenlast zu befreien. mehr…

  04.05.2011
Geld | Banken | Bargeld BANKAUTOMATEN CASHGROUP

Die Bankautomaten der Cashgroup: Vor- und Nachteile

Die Cashgroup ist eine Vereinigung mehrerer namenhafter Bankhäuser in Deutschland deren Zusammenschluss der Bereitstellung eines möglichst großen Geldautomatennetzes dient. Von den 55.000 Geldautomaten entfallen rund 9000 Automaten auf die Cashgroup. Rund 25.700 Automaten gehören der Sparkassengruppe und weitere 18.000 entfallen auf die Volksbanken Raiffeisenbanken. Bis 1997 mehr…

  19.05.2011
EU | Europa | Schulden EU INSOLVENZ

Die EU schützt nicht vor Insolvenz - aber wir sagen Ihnen wie sie Ihnen weiterhilft!

Durch die Grenzöffnung innerhalb Europas ist es seit 2001 für deutsche Schuldner möglich, auch im Ausland ein Insolvenzverfahren zu beantragen. Im Beschluss IX ZB 51/00 des Bundesgerichtshofs (BGH) wurde die Restschuldbefreiung eines deutschen Schuldners, die in Frankreich bewilligt wurde, bestätigt. In diesem Fall hatte die Gläubigerin gegen die Entschuldung geklagt, aber mehr…

  05.05.2011
Geld | Zinsen | vermögen BUNDESSCHATZBRIEFE ZINSEN

Die Zinsen beim Bundesschatzbrief können variieren - wir sagen inwiefern!

Bundesschatzbriefe sind festverzinsliche Wertpapiere, die von der Finanzagentur des Bundes ausgegeben werden. Sie haben eine Laufzeit von sechs oder sieben Jahren, für die die Verzinsung jeweils zum Zeitpunkt des Erwerbs festgelegt wird. Die Zinsen steigen im Laufe der Jahre progressiv an, das heißt, in den ersten Jahren sind die Zinsen niedriger als in den letzten. Dadurch mehr…

  26.05.2011
Konten | Schulden | gläubiger PFÄNDUNGSSICHERES KONTO

Fünf Gründe, die für ein pfändungssicheres Konto sprechen

Das seit 1999 bestehende Insolvenzrecht ist einer umfassenden Reform unterzogen worden. Das bisher geltende Recht erlaubte es Gläubigern, eine Pfändung des Girokontos beim Schuldner zu erwirken. Dies bedeutete, dass keinerlei Zahlungsverfügungen seitens des Schuldners mehr vorgenommen werden konnten, bis der Pfändungsbetrag beglichen war. Selbst Mietzahlungen oder Unterhaltsleistungen mehr…

  26.05.2011
Schulden | Haushalt | Schuldner SCHULDEN ABBAUEN

Schulden abbauen - eine Hilfestellung

Eine Überschuldung kann durch einzelne Ereignisse ausgelöst werden, aber schwerwiegende Konsequenzen haben. Zu den von Experten als "kritische Einzelereignisse" bezeichneten Änderungen der Lebenssituation zählen beispielsweise der Verlust der Arbeitsstelle und die daraus resultierenden Einnahmeeinbußen – 2007 gaben rund 30 Prozent aller Hilfesuchenden dieses Ereignis als Auslöser mehr…

 
finanzkraft|pid-2149831|aid-465881