Die Entscheidung, ob es in Zukunft die Master- oder Visa-Card sein soll, hängt im Wesentlichen von den Angeboten ab. Beide Karten stammen von den führenden Kreditkartengesellschaften der Welt und verfügen über ähnliche Konditionen in den Punkten Akzeptanz und Verfügbarkeit. Es gibt jedoch bestimmte Bereiche, in denen die MasterCard vorteilhafter ist als die Visa-Card und umgekehrt.
Die MasterCard wurde zum ersten Mal 1951 durch die Franklin Bank in New York herausgegeben. Sie ist weltweit bei über 27 Millionen Vertragspartnern akzeptiert und kann zum bargeldlosen Zahlungsverkehr in 210 Ländern genutzt werden. Die jeweiligen Gebühren werden durch die herausgebenden Banken bestimmt und hängen nicht mit der Kreditkarte selbst zusammen. Die MasterCard kann bei Internetkäufen genutzt werden, und mit ihr kann der Besitzer an Millionen Geldautomaten in aller Welt Bargeld abholen.
Der Vorgänger der Visa-Card, die Americard, wurde ebenfalls bereits Anfang der 1950er-Jahre herausgegeben. Diese Kreditkarte wurde 1976 in die Visa-Card umbenannt und gilt neben der MasterCard als führende Kreditkarte. Sie dient genauso als bargeldloses Zahlungsmittel und ist weltweit anerkannt. Zudem verfügt die Visa-Card über ein umfangreiches Netzwerk von Geldausgabeautomaten, die in über 170 Ländern zur Bargeldbeschaffung zur Verfügung stehen.
Sowohl die Visa- als auch die MasterCard sind als normale Kreditkarte erhältlich, aber auch als Prepaid- und Debitkarte. Die besten Konditionen für die MasterCard im Juni 2011 bietet die Santander Bank, das beste für die Visa-Card die DKB. Für beide Karten zahlt der Inhaber keine Jahresgebühr und muss keinen Mindestumsatz einhalten.