Geldangelegenheiten sind eine sehr persönliche Sache, deshalb sollte man sich die Programme, die man benutzt, genau ansehen. Der Markt bietet eine Vielzahl von Software-Programmen, die sich mit der Verwaltung der Finanzen befassen. 2011 wurde die aktuelle Software getestet und man hat gravierende Unterschiede festgestellt. So lag das Augenmerk bei allen Programmen auf der Bedienbarkeit und der Übersichtlichkeit. Außerdem hat man untersucht, wie einfach die Menüs zu benutzen sind. Es wurden 8 Programme getestet und einzeln bewertet. Die Programme sind im Wesentlichen gleich und verfügen über ähnliche Funktionen. Dazu gehören die Übersicht der einzelnen Konten mit dem jeweils aktuellen Kontostand, die Möglichkeit des Geldtransfers und der finanzielle Überblick.
Testsieger war das WISO Mein Geld 2011 Professional. Am schlechtesten haben die Programme Alf-BanCo und Moneyplex abgeschnitten. Der Testsieger überzeugte durch eine tadellose Datenübertragung und die Möglichkeit, alle Geldtransfers von zu Hause zu erledigen. Es gibt eine Jahresversion für 39,95 Euro und eine Vollversion für 79,95 Euro. Letztere arbeitet auch noch nach Ablauf von einem Jahr und kann zeitlich uneingeschränkt genutzt werden. Das ist ein Vorteil gegenüber beschränkten Programmen, da die Daten nicht verloren gehen können oder neu eingepflegt werden müssen. Die Software verfügt über sehr viele Analysefunktionen und einige Planungshilfen. Jedoch ist der Nutzer dazu verpflichtet, sich zur Aktivierung registrieren zu lassen. Das nächste Programm heißt Lexware Quicken 2011. Auch hier hat die Datenübertragung mit den meisten Banken reibungslos funktioniert und auch dieses Programm bietet viele Planungshilfen, wie einen Vorsorgeplaner. Allerdings erfordert die Bedienung einige Einarbeitungszeit, da sie nicht so selbsterklärend ist wie beim Testsieger. Das Programm kann man für 34 Euro erwerben. Jedoch ist diese Version zeitbegrenzt.
Auf dem dritten Platz findet sich das Star Finanz StarMoney 7.0. Das Programm ist ab 32,50 Euro erhältlich und verfügt, genau wie die anderen, über viele Planungshilfen und Analysefunktionen. Auch hier ist die Bedienung schwierig und es gibt keine Möglichkeit, die TAN per Maus einzugeben. Außerdem erteilt die Software keine Finanztipps. Das nächste Programm im Test war das Akademische Arbeitsgemeinschaft Homebanking 2010. Dieses ist zwar leichter in der Bedienung als die anderen, hat jedoch weder Planungshilfen noch eine persönliche Übersichtsseite. Die Kosten liegen hier bei 13,99 Euro. Neben dem günstigen Preis gilt auch die gute Sortierfunktion als Pluspunkt des Programms. Matrica Moneyplex 2011 und Alf-BanCo 4.0 erhielten befriedigende Noten. Beide hatten eine umständliche Bedienung und es gab Probleme mit der Datenübertragung. Sie konnten jedoch mit einer guten Sortierfunktion und einer persönlichen Übersichtsseite aufwarten.
Die schlechtesten Noten erhielten die T-Online Banking Software 6.0.8 der Deutschen Telekom und die Subsembly Banking 3.0. Diese Programme konnten nur mit bestimmten Banken kommunizieren und beinhalteten keine Planungshilfen. Bei der Deutschen Telekom muss man zudem auch noch Werbung im Programm hinnehmen. Beide verfügen jedoch über eine gute Sortierfunktion und eine Kosten übergreifende Suche. Die Bedienung ist allerdings etwas umständlich und benötigt eine Einarbeitungszeit.