21.04.2011
Artikel
ONLINE AKTIEN KAUFEN

Online Aktien kaufen - Wie es funktioniert und was beachtet werden sollte

Online Aktien kaufen ist ein bequemer Weg zur Börse.
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Zum Aktien kaufen brauchen Sie ein Depot


Für viele Bankkunden ist es heute selbstverständlich, dass Bankgeschäfte alleine von zu Hause über den Computer abgewickelt werden. Dazu gehört seit langer Zeit schon die Verwaltung des Girokontos und die Eröffnung von Tagesgeldkonten, in zunehmendem Maße aber auch der Wertpapierhandel. Da man an nationalen und internationalen Börsengeschäften nur dann teilnehmen kann, wenn man über einen entsprechenden Zugang zur Börse verfügt, benötigt man eine depotführende Bank bzw. einen Onlinebroker, die diesen Zugang zur Verfügung stellen können. Die Eröffnung eines solchen Depots kann ebenfalls online erfolgen, nachdem per Post-Ident-Verfahren die Identifikation der eigenen Person vorgenommen wurde. Wesentlicher Unterschied zur traditionellen Ordererteilung über eine Bank ist, dass man online keine Beratung zur Verfügung hat und keine Bankangestellten einen auf Fehler bei der Ordererteilung hinweisen kann. Die Vorteile sind jedoch in der höheren Flexibilität bei der Verwaltung des Depots zu sehen.

Kosten beim online Aktien kaufen


Bei der Eröffnung eines Aktiendepots im Internet sollten vor allem die Depotkosten berücksichtigt werden, wie sie von den einzelnen Brokern festgelegt werden. Viele Broker bieten ihren Kunden eine kostenlose Depotführung bzw. knüpfen dieses an die Bedingung, dass eine bestimmte Mindestzahl von Ordern im Quartal erteilt werden muss. Während die Depotkosten so also auf Null gesenkt werden könne, müssen die Transaktionskosten für die einzelnen Käufe und Verkäufe von Aktien aber in jedem Fall berücksichtigt werden, da die Banken und Online-Broker hierüber ihre Angebote finanzieren. Diese Kosten können je nach gewähltem Anbieter und dessen Leistungsangebot erheblich differieren. Als Richtwert können hierbei Mindestkosten von etwa 5 Euro pro Transaktion angesehen werden. Andere preisliche Ausgestaltungen können zum Beispiel sein, dass ein bestimmter Prozentwert vom Handelsvolumen verlangt wird, wie etwa 0,3 Prozent vom Kurswert. Weiterhin ist auch eine Kombination von Grundpreis plus prozentualem Anteil am Kurswert möglich.

Welcher Broker soll die Aktien kaufen und verkaufen?


Für welchen Broker man sich letztlich entscheidet, wird auch immer davon abhängen, welche Werte bei diesem überhaupt gehandelt werden können. Nicht jeder Broker bietet den Zugang zu allen Wertpapieren an, für die man sich interessieren kann. Aktien, Fonds, Zertifikate und Optionsscheine werden in großer Zahl auf unterschiedlichen Börsenplätzen gehandelt, weshalb es unerlässlich ist, sich im Vorfeld der Depoteröffnung bei der Bank oder dem Broker zu erkundigen, welche Werte man später handeln möchte. Als weitere Besonderheit im Internethandel ist zu berücksichtigen, dass man laut des Wertpapierhandelsgesetzes verpflichtet ist, Angaben darüber zu machen, dass man sich über die Risiken in Verbindung mit dem Kauf und Verkauf von Wertpapieren im Klaren ist. Die depotführende Partei wird einen daher bei der Kontoeröffnung über die entsprechenden Risiken in schriftlicher Form in Kenntnis setzen.

Aktien kaufen im Internet - technische Details


Der Kauf der Aktien erfolgt dann über die Software bzw. die Website des Online-Brokers. Je nach Handelsplattform können die hier angezeigten Kurse entweder nur alle fünfzehn Minuten aktualisiert werden oder als Echtzeitkurse ohne Verzögerung angezeigt werden. Der Anleger muss für sich entscheiden, ob die Kursbewegungen, die sich innerhalb weniger Minuten ergeben können, für seine Kaufentscheidung relevant sind oder nicht.

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