Beim Einstieg in den Aktienhandel sollte jeder die eigene Risikobereitschaft kennen. Auf lange Sicht haben Aktien Sparbüchern renditetechnisch den Rang abgelaufen. Das spricht für Aktienanlagen. Weil der DAX nach dem Crash 2008 wieder die 7000er-Marke übersprungen hat, zeigt sich der Wert erholt. Der Deutsche Aktienindex wurde am 1. Juli 1988 als wichtigster Deutscher Aktienindex eingeführt. Bis Ende 2005 wurde er noch alle 15 Sekunden berechnet, heute erfolgt die Anpassung sekündlich. Handeln ist somit in Echtzeit möglich.
Wer an der Börse handeln möchte, braucht einen Broker. Diese Rolle übernehmen Banken. Nahezu jede Bank öffnet ein Depot für ihre Kunden. Der Broker handelt im Auftrag des Kunden und legt die Werte ins Depot. Hierfür fallen Gebühren an. Discountbroker bieten den Service auch online an. Die Beratung fällt weg, dafür sind Gebühren geringer.
Für den Kauf oder Verkauf einer Aktie ist die Wertpapierkennnummer neben der Stückzahl zu nennen. Ein Limit lässt sich ebenso bestimmen wie die Laufzeit, für die der Kurs gilt. Fällt beispielsweise der Kurs einer Aktie in einem bestimmten Zeitraum unter ein Niveau, wird sie verkauft. Über die Computerbörse Xetra ist der Handel besonders günstig. Die Maklercourtage beträgt an der Frankfurter Börse 0,04 % bei DAX-Werten, 0,08 % fallen für andere Aktien an.
