02.08.2011
Artikel
WECHSELGESETZ

Das Wechselgesetz kurz vorgestellt

Das Wechselgesetz reguliert den Umgang mit dem Zahlungsmittel Wechsel.
Das Wechselgesetz reguliert den Umgang mit dem Zahlungsmittel Wechsel.   © zimmytws - Fotolia.com

Der Wechsel ist ein Instrument des Zahlungsverkehrs, welches nicht nur ein bestimmtes Zahlungsziel beinhaltet, sondern auch ein Sicherungsmittel ist. Dabei ist diese Art von Urkunde bereits seit dem 2. Jahrtausend vor Christus bekannt. Schon im alten Römischen Reich wurde der Wechsel als Zahlungsmittel eingesetzt. So kann davon ausgegangen werden, dass der Wechsel das erste Wertpapier war. Heute wird zwischen 2 Wechselarten unterschieden. Zum einen in den gezogenen Wechsel sowie zum anderen in den Solawechsel. Dabei enthält der gezogene Wechsel die Anweisung desjenigen, der den Wechsel ausstellt, bei Fälligkeit eine entsprechende Summe an die im Wechsel genannte Person zu zahlen. Bei dem Solawechsel handelt es sich um ein Zahlungsversprechen des Ausstellers, eine entsprechende Summe an eine im Wechsel benannte Person bei Fälligkeit zu zahlen.

Die Handhabe mit dem Wechsel wurde in einem entsprechenden Gesetz festgelegt. Dabei beruht das deutsche Gesetz vom 21.06.1933 auf dem im Jahr 1930 in Genf zustande gekommenen Rechtsabkommen. Seinerzeit ist dieses Rechtsabkommen von den meisten europäischen sowie südamerikanischen Staaten und von Japan unterzeichnet worden. Zudem wurde zeitgleich ein Einführungsgesetz erlassen. Dieses ist im Jahr 2006 außer Kraft getreten. Ebenso wurde die Wechselsteuer im Jahr 1992 abgeschafft.

Nach dem Art. 1 des Gesetzes muss der Wechsel die Bestandteile, wie zum Beispiel den Namen des Bezogenen, Angabe der Verfallzeit, Angabe des Zahlortes etc. beinhalten. Ebenso muss der Wechsel die Bezeichnung „Wechsel“ im Text sowie die unbedingte Zahlungsanweisung beinhalten. Neben den allgemeinen Vorschriften beinhaltet das Gesetz auch die Themen Annahme, Zahlung, Verjährung etc.

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  23.06.2011
Justiz | Gesetze | Steuern UNTER VORBEHALT

Dann sollten Sie nur unter Vorbehalt zahlen

Es gibt eine Vielzahl von Aufforderungen zur Zahlung, bei denen eine Prüfung der Berechtigung sinnvoll sein kann. Oft geht es dabei nicht um eine Prüfung der Genehmigung an sich, sondern um eine Prüfung der genauen Forderungshöhe. Der Deutsche Mieterbund e. V. (DMB) geht beispielsweise davon aus, dass jede zweite Nebenkostenabrechnung für Mieter falsch ist (Stand Juni 2011). mehr…

  20.07.2011
Geld | BAföG | Studium BAFÖG STUDIENABBRUCH

Der Anspruch auf Bafög nach Studienabbruch bei Aufnahme eines neuen Studiums

Mehr als 2,2 Millionen Studenten gibt es derzeit (Juli 2011) in Deutschland. Mehr als 500.000 davon bekommen zumindest für einen bestimmten Zeitraum ihres Studiums BAföG. Allerdings brechen 20 Prozent der Studenten ihr Studium später wieder ab. Viele wechseln aber dabei nur die Fachrichtung oder nehmen zu einem späteren Zeitpunkt ein anderes Studium auf. Ein solcher Fachrichtungswechsel mehr…

  05.08.2011
Bestandteile | Scheckgesetz KAUFMÄNNISCHE BESTANDTEILE SCHECK

Die Bedeutung der kaufmännischen Bestandteile des Schecks

Bei einem Scheck handelt es sich um ein Wertpapier und eine bargeldlose Zahlungsvariante. Der Aussteller fordert seine Bank auf, einen bestimmten Betrag zu einem bestimmten Zeitpunkt an den Schecknehmer zu leisten. Voraussetzung für die Zahlung per Scheck ist natürlich, dass der Aussteller ein Konto bei einem Kreditinstitut hat und auf diesem Guthaben aufweisen kann. Ein Scheck mehr…

  30.06.2011
Renten | Gesetze | Bergbau BERGMANNSRENTE

Die Besonderheiten der Bergmannsrente

Im Jahr 1950 gab es allein in Nordrhein-Westfalen 414.000 im Bergbau Beschäftigte. 1957 waren es sogar 600.000 Bergleute, die innerhalb eines Jahres 149 Millionen Tonnen Steinkohle förderten. Der Anteil des Ruhrgebiets am Bruttosozialprodukt der gesamten Bundesrepublik Deutschland betrug zu diesem Zeitpunkt 12,3 Prozent. Gegenwärtig (Juni 2011) arbeiten im ganzen Bundesgebiet mehr…

  08.08.2011
Geld | Konten | Banken ZAHLUNGSFORMEN UND ZAHLUNGSARTEN

Dies sind heute übliche Zahlungsformen und Zahlungsarten

Neben der Barzahlung werden vor allem Debit- oder Kreditkarten genutzt, um Waren zu erwerben oder Dienstleister zu entlohnen. Äußerlich gleichen sich die Kartenvarianten: Beide sind aus Kunststoff (PVC) gefertigt, das genaue Format ist in der Norm ISO/IEC 7810 festgeschrieben. Der Unterschied liegt in der Zahlungsweise selbst: Bei der Debit-Karte wird das Girokonto des Inhabers mehr…

  10.06.2011
Banken | Kredite | Angebote MASTER- ODER VISA-CARD

Master- oder Visa-Card - wir geben Ihnen Entscheidungshilfe

Die Entscheidung, ob es in Zukunft die Master- oder Visa-Card sein soll, hängt im Wesentlichen von den Angeboten ab. Beide Karten stammen von den führenden Kreditkartengesellschaften der Welt und verfügen über ähnliche Konditionen in den Punkten Akzeptanz und Verfügbarkeit. Es gibt jedoch bestimmte Bereiche, in denen die MasterCard vorteilhafter ist als die Visa-Card und umgekehrt. Die mehr…

  30.06.2011
Rechte | Wechsel | Pflichten WECHSEL EINLÖSEN

Rechte und Pflichten beim Einlösen eines Wechsels

Am vereinbarten Zahltag bzw. innerhalb von zwei nachfolgenden Werktagen hat der Gläubiger den Wechsel am Zahlungsort bzw. einer beauftragten Zahlstelle vorzulegen. Einzige Ausnahme bildet der Sichtwechsel. Dieser ist innerhalb eines Jahres nach Ausstellung vorzulegen, es sei denn, es wurde eine kürzere bzw. längere Laufzeit vereinbart. Die Gutschrift der Wechselsumme erfolgt mehr…

 
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