26.08.2011
Artikel
LASTSCHRIFT EINZUGSERMÄCHTIGUNG

Lastschrift oder Einzugsermächtigung: Der kleine Unterschied

Wo liegen die Unterschiede zwischen einer Lastschrift und einer Einzugsermächtigung?
Wo liegen die Unterschiede zwischen einer Lastschrift und einer Einzugsermächtigung?   © Falko Matte - Fotolia.com

Bei Einkäufen im Internet oder mehrfach fälligen Zahlungen, beispielsweise die Zahlung der Miete, der Strom- oder Wasserrechnung, fallen immer wieder die Begriffe Lastschrift und Einzugsermächtigung. Diese Begriffe beschreiben jedoch keineswegs dasselbe.

Eine Lastschrift ist ein Zahlungsvorgang, der ohne Bargeld getätigt wird und für keine der Parteien zusätzliche Kosten darstellt. Auslöser des Vorgangs ist hier nicht die zahlende Partei, sondern der Empfänger. Die Lastschrift ist also eine Art umgekehrte Überweisung. Der Empfänger schickt in diesem Fall eine Zahlungsaufforderung, bei der das Konto des Kunden mit einem bestimmten Betrag belastet wird. Am Tag der Lastschrifteinlösung muss das Konto des Zahlungspflichtigen ausreichend gedeckt sein. Ist dies nicht der Fall, kann das Geld nicht abgebucht werden. Der Zahlungsempfänger hat also keine Garantie, dass das Geld auch wirklich abgebucht werden kann und auf dem Konto des Empfängers gutgeschrieben wird.

Die Einzugsermächtigung wiederum ist eine Variante des Lastschriftverfahrens und ebenfalls kostenlos. Hierbei muss eine schriftliche Erlaubnis des Zahlungspflichtigen vorliegen. Diese händigt der Zahlungspflichtige seiner Bank aus. Einzugsermächtigungen werden meist bei wiederkehrenden Zahlungen vergeben. Die Lastschrift wird dann zu einem bestimmten Datum, meist am ersten oder fünfzehnten Tag eines Monats, eingezogen. Auch hier gilt, dass das Konto ausreichend gedeckt sein muss.

Manche Unternehmen berechnen in einem solchen Fall jedoch eine zusätzliche Rückbuchungsgebühr, die bei der nächsten Zahlung auf den vereinbarten Betrag draufgeschlagen wird. Diese kann ein Festbetrag, meist zwischen fünf und zehn Euro, sein oder aber einen Prozentsatz der Zahlungssumme betragen. Hier sind meist zwei bis fünf Prozent der Summe fällig. Bei hohen Beträgen können hier beträchtliche Rückbuchungsgebühren zusammenkommen. Der Zahlungspflichtige hat zusätzlich jederzeit die Möglichkeit, die Einzugsermächtigung zu widerrufen.

Per Mail versenden
  27.04.2011
Banken | Kredite | Konditionen KREDITVERGLEICHE

Auf das Kleingedruckte achten: Was beim Kreditvergleich beachtet werden sollte

Das Kreditvolumen der vergebenen Darlehen an Privatpersonen sowie an Unternehmen hatte in den zurückliegenden Jahren in der Bundesrepublik Deutschland kontinuierlich einen Gesamtwert von über 2.200,000 Milliarden Euro. Das ist ein riesiger Berg von Geldbewegungen, der damit verbunden ist. Damit hier alles nach klaren Richtlinien vonstattengeht, ist jeder Kreditvertrag bis ins mehr…

  26.05.2011
Banken | Girokonten GESCHÄFTSKONTO FREIBERUFLER

Das sollten Freiberufler beachten, wenn sie ein Geschäftskonto eröffnen

Deutschlandweit existieren einige Millionen Unternehmen, von denen mindestens 30 % Kleinunternehmer oder Freiberufler sind. Nichtsdestotrotz verfolgen auch diese Unternehmer das Ziel, ihre Dienste gewinnbringend am Markt anzubieten. Damit sämtliche geschäftlichen Aktivitäten auch finanziell problemlos abgewickelt werden können, bedarf es in jedem Fall der Nutzung eines separaten mehr…

  02.05.2011
Banken | Kreditkarten KREDITKARTE ONLINE

Das sollten Sie bedenken, wenn sie die Kreditkarte online bestellen

Kreditkarten-Angebote finden sich im Internet an vielen Stellen. Nicht selten ist es möglich, die Karte direkt online zu bestellen. Das klingt verführerisch einfach, wenn man gerade auf der Suche nach einer passenden Karte ist. Doch bevor man eine Variante online bestellt, sollte man auf einige Dinge achtgeben. Sonst ist der Ärger groß, wenn die Karte zugestellt wird und doch mehr…

  04.05.2011
Geld | Banken | Bargeld BANKAUTOMATEN CASHGROUP

Die Bankautomaten der Cashgroup: Vor- und Nachteile

Die Cashgroup ist eine Vereinigung mehrerer namenhafter Bankhäuser in Deutschland deren Zusammenschluss der Bereitstellung eines möglichst großen Geldautomatennetzes dient. Von den 55.000 Geldautomaten entfallen rund 9000 Automaten auf die Cashgroup. Rund 25.700 Automaten gehören der Sparkassengruppe und weitere 18.000 entfallen auf die Volksbanken Raiffeisenbanken. Bis 1997 mehr…

  05.05.2011
Banken | Gelder | Bargeld GELDAUTOMATEN DER CASHGROUP

Die Geldautomaten der Cashgroup im Fokus - wir sagen Ihnen, wie Sie welche finden!

In der Bundesrepublik Deutschland gibt es rund 55.000 Bankautomaten, die für den Bargeldbedarf der Bevölkerung sorgen. Darunter gehören gut 25.700 Stück der Sparkassengruppe und 18.000 Automaten entfallen auf die Volksbanken-Raiffeisenbanken. Über gut 9.000 Automaten verfügt die Cashgroup. Die Cashgroup gibt es seit 1998. Sie wurde von mehren Privatbanken gegründet, als eine mehr…

  02.05.2011
EC | Tipps | Banken BANKKARTE SICHERHEITSSCHUTZ

Fünf Tipps zum Sicherheitsschutz für meine Bankkarte

Eine Bankkarte wird in den meisten Fällen als sogenannte Debitkarte ausgegeben, mit der sich entweder Geld am Automaten abheben oder etwas direkt bezahlen lässt, vorausgesetzt der Händler akzeptiert diese Zahlungsweise. Innerhalb Europas wurde ab 1968 die sogenannte Eurochequekarte (kurz: EC-Karte) ausgegeben: Sie gilt als Vorgänger der heute verwendeten Debitkarten, obwohl mehr…

  19.05.2011
Banken | Bargeld | Gebühren GELD KOSTENLOS ABHEBEN

Geld kostenlos abheben - so klappt's nicht nur bei der Hausbank

Knapp 2.200 unterschiedliche Bankinstitute gibt es in Deutschland. Wäre es nicht praktisch, man könnte zu jedem beliebigen Geldautomaten gehen und dort Geld kostenlos abheben? Bei vielen Banken werden jedoch Gebühren fällig. Kostenlose Abhebungen sind nur bei der eigenen Bank der Normalfall. Doch mit einer gezielten Auswahl geht es auch, dass man bei anderen Banken ohne Zusatzkosten mehr…

 
finanzkraft|pid-6506552|aid-486002